Die TouriTour begann dieses Mal auf dem Skywalk
Die Formalitäten der Anmeldung wurde ihnen abgenommen und ganz entspannt trafen sich alle in der Lobby des Hochhauses Raoul-Wallenberg-Straße 40/42, wo der Skywalk-Guide alle mitnahm über die Dächer Marzahns.
Fast eine Stunde genoss man den Blick, der an diesem Tag weit reichte, sogar bis zum Teufelsberg. Von oben sieht der Stadtteil sehr grün aus, und auch neue Hochhäuser in Berlin, die in den vergangenen Jahren gebaut wurden, waren gut zu erkennen.
Der Guide beantwortete alle Fragen ausführlich und professionell. Nach dem Höhenausflug führte die Tour erst einmal zu einer kleinen Kaffeepause ins Eiscafé Engel.
Von hier waren es danach nur wenige Schritte, um das Freizeitforum von innen zu erkunden. In der Bibliothek, deren Architektur und Ausstattung bewundert wurde, erzählte Bibliotheksmitarbeiterin Inés Bartel viel über die neue Artothek, die sich immer größere Beliebtheit erfreut.
Gemalte oder gezeichnete Kunstwerke auszuleihen und monatelang zu Hause an den eigenen Wänden zu betrachten, das gibt es noch nicht in vielen Bibliotheken.
Alle Zuhörer fanden das Projekt sehr interessant und ein TouriTour-Mitglied erkundigte sich, ob man auch eigene gemalte Bilder abgeben könne. Die Antwort lautete Ja, aber, es müsse natürlich erst begutachtet werden, ob es zur Artothek auch passt.
An dem Tag hatte auch das Theaterensemble INTAKT des Freizeitforums in der Studiobühne eine offene Probe. Die hatte allerdings noch nicht begonnen und die Leiterin des Ensembles Birgit-Letze Funke gab gern Auskunft über ihr Theater.
Inés Bartel erklärt in der Artothek der Zentralbibliothek, was hier alles Neues entstanden ist.
Vor dem Start auf den Skywalk. Fotos: Uta Baranovskyy
Der Weg führt hoch hinauf, der Blick tief hinab.
Die Tour führte dann weiter zur Galerie M, wo eine neue Ausstellung zu sehen sein sollte. Doch die Wände waren nur weiß, es hingen keine Bilder, wie sonst bei Ausstellungen.
Elena Kaludova, Mitglied der Neuen KunstInitiative Marzahn-Hellersdorf, klärte auf. Dieses Mal würde es viele Workshops geben, wo Nachbarn und Interessenten eingeladen wären, in Zusammenarbeit mit Künstlern oder allein in den Räumen der Galerie M eigene Kunstwerke selbst zu produzieren.
Weiter führte der Touri-Weg vorbei am wieder wunderschön blühenden Restaurantgarten von „Van Lang“ zum Tanzstudio Outfaced. Dort war man schon eifrig dabei, den Kuchenbasar und die Tanzbühne für den Auftritt am Tag der offenen Promenade vorzubereiten.
Auch die ersten Flohmarktteilnehmer hatten schon ihre Sachen ausgebreitet. Es gab viel zu reden, zu schauen und ein Stückchen Kuchen zu probieren.
Die Zeit war schnell vergangen, viel Wissens- und Sehenswertes gab es bei dieser TouriTour, wofür sich die Familie herzlich bedankte.
Birgit Letze-Funke, Leiterin des Theaterensemblem INTAKT, vor der offenen Probe in der Studiobühne des FFM.
Blühender Restaurantgarten Van Lang