Geschichte der Marzahner Promenade

 Seit 1990

Mit über 120 Gewerbetreibenden und soziokulturellen Einrichtungen ist die Promenade das Zentrum Marzahns für Einkauf, Kultur, Freizeit und Dienstleistungen. Zusammen mit den 150 Anbietern im benachbarten Einkaufszentrum Eastgate finden Sie hier alles, was das Herz begehrt. Hier können sie shoppen und Kaffee trinken, im Freizeitforum Marzahn Kultur genießen und Sport treiben, ins Kino gehen und im Stadtteilzentrum und in anderen Einrichtungen Veranstaltungen besuchen oder sich beraten lassen.

Mit Geldern aus dem Programm „Aktive Zentren“ wurde die Promenade bis 2019 komplett neu gestaltet und bietet Ihren Besuchern auto- und barrierefreies Flanieren. Ideal für Familien mit Kindern und ältere Menschen, aber natürlich auch für alle anderen.

Vom Busbahnhof bis zum Victor-Klemperer-Platz bieten sich auf 8 Plätzen immer wieder neue Eindrücke und Rastmöglichkeiten mit vielen Sitzgelegenheiten. So werden die 1300 Meter Promenade auch zu einem Erlebnisparcours, wie man ihn sonst in Berlin nicht findet.

Die Siedlung Marzahn seit 1230 und der Beginn der Marzahner Promenade

Der Name und das Dorf Marzahn und seine Entwicklung

 

Im Folgenden Auszüge aus Wikipedia Berlin-Marzahn

Der Name Marzahn stammt vom slawischen marcana (polabisch ‚Sumpf‘), also „Siedlung bei einem Sumpfgebiet“. Die Wuhle verursachte oft Überschwemmungen, wodurch Sümpfe entstanden.

Das Dorf Marzahn wurde, wie alle Dörfer im Berliner Umfeld des Barnim, um 1230 gegründet. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt Marzahn eine steinerne Dorfkirche. 1300 wurde es unter der Bezeichnung Morczane (oder Murtzan)durch den Markgrafen Albrecht III. erstmals urkundlich erwähnt. 

Im Jahr 1539 wurde Marzahn im Rahmen der Reformation in der Mark Brandenburg zunächst Tochterkirche von Biesdorf, dann von etwa 1600 bis 1945 von Friedrichsfelde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Marzahn 1652 in einem schlechten Zustand: Es gab keine Bauern mehr und nur die fünf Kossäten überstanden den Krieg.

Erstmals fand 1874 in Marzahn, das zum neu gebildeten Amtsbezirk Hohenschönhausen gehörte, eine Gemeindevertreterwahl statt. Von 1872 bis 1920 gehörte der Ort zum Landkreis Niederbarnim.

Marzahn wurde am 1. Oktober 1920 mit zu Groß-Berlin eingemeindet und dem Bezirk Lichtenberg zugeordnet.

Seit 1945 gehörte Marzahn zum Sowjetischen Sektor des in vier Sektoren aufgeteilten Berlins und somit nach der Verfestigung des Ost-West-Konflikts bis 1990 zu Ost-Berlin als Hauptstadt der DDR.

Auf dem VIII. Parteitag der SED wurde 1971 beschlossen, die „Wohnungsfrage als soziales Problem bis 1990“ zu lösen. In diesem Zusammenhang legten die Planer das Neubaugebiet Berlin-Marzahn fest und die Verlegung der Fernverkehrsstraße, die den alten Dorfanger nördlich umgeht.

Am 5. Januar 1979 wurde Marzahn zusammen mit den Ortsteilen Biesdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf Teil des neugebildeten Stadtbezirkes Berlin-Marzahn.

Die Fertigstellung des Freizeitforums am 30. Juni 1990 setzte den Schlusspunkt für das Projekt Marzahner Promenade, die nach Plänen von Heinz Graffunder, Wolf-Rüdiger Eisentraut und Helmut Stiegl gestaltet wurde. Die Promenade umfasste ein Kaufhaus am S-Bahnhof Marzahn, eine Einkaufspromenade sowie die Freizeiteinrichtungen des Forums (Schwimmhalle, Sauna, Bibliothek und Veranstaltungsräume).

 

 Die Marzahner Promenade als Zentrum des Berliner Ortsteils Marzahn

 

Im Folgenden Auszüge aus Wikipedia Marzahner Promenade

Es handelt sich um eine doppelt geführte Straße, in großen Teilen parallel zur Straßenbahntrasse entlang der Landsberger Allee verlaufend. Der südliche Bereich ist eine Kraftfahrzeug-Erschließungsstraße für die Bewohner und dient zur Belieferung und Nutzung der Geschäfte. Der nördliche Bereich – zwischen dem Eastgate und dem Freizeitforum Marzahn – ist eine Fußgängerzone und Ladenstraße, in der kleine Geschäfte im Erdgeschoss der Plattenwohnbauten Dinge des täglichen Lebens und Dienstleistungen anbieten.

Nach der Entstehung der Großwohnsiedlung Marzahn zu Beginn der 1970er Jahre wurde die Ladenstraße als „gesellschaftlicher Hauptbereich“ vom Kollektiv um den Architekten Wolf-Rüdiger Eisentraut geplant[1] und angelegt.[2] Sie diente als Einkaufs- und Bummelmeile, auch Freizeitangebote wie eine Bowlingbahn und kleine Cafés sorgten für eine Belebung der Straße durch Einwohner und ihre Gäste.

Nach der politischen Wende entstand durch Auflösung der Handelseinrichtungen wie HO und Konsumgenossenschaft und die daraus resultierende Privatisierung für Geschäftsinhaber sowie durch die schnelle Verbreitung von Lebensmitteldiscountern ein größerer Leerstand in der Ladenzeile.

Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts, mit der Sanierung der kommunalen Wohnhäuser und der Verdichtung der Einkaufsmöglichkeiten auf das Eastgate anstelle des früheren Kaufhauses Marzahner Tor, gibt es neue Nutzungen der kleinen Geschäfte. Eine glasüberdachte Passage verbindet nun die kleinen Läden zu einer Ladenzeile. Die Gewinnung von Investoren und Interessenten für die Räumlichkeiten lassen die Promenade zu früherer Blüte auferstehen. Sie entwickelt sich zu einem aktiven Ortsteilzentrum.

Architekt der Promenade Professor Wolf-Rüdiger Eisentraut

Folgende Auszüge stammen aus der Wikipedia zu Wolf-Rüdiger Eisentraut:

Wolf-Rüdiger Eisentraut (* 1. Dezember 1943 in Chemnitz) ist ein deutscher Architekt.

Eisentraut absolvierte nach dem Abitur von 1962 bis 1963 eine Ausbildung als Maurer und studierte von 1963 bis 1968 Architektur an der Technischen Universität Dresden.

1972 war Eisentraut am Entwurf für den 1976 fertiggestellten Palast der Republik beteiligt und verantwortlicher Architekt für dessen Mittelteil (mit Foyers und Theater, für das er auch später häufig Bühnenbilder und Ausstattungen entwarf). Von 1976 bis 1988 war er leitender Architekt und Komplexarchitekt im Projektierungsbetrieb des Bau- und Montagekombinats Ingenieur-Hochbau Berlin (BMK IHB), wo er für Berlin unter anderem verschiedene Industriebauten, die Körperbehindertenschule in Lichtenberg, das Kino „Sojus“, das Kaufhaus „Am Springpfuhl“, das Handelshaus und die Bibliothek in Hohenschönhausen und die Gaststätte „Seeterrassen“ in Lichtenberg entwarf. Für Marzahn entwickelte er die stadträumliche Ordnung für das Hauptzentrum und einige Nebenzentren. Insbesondere sind hierbei Rathaus, Galerie, Kino, Kulturhaus (Freizeitforum), Ringkolonnaden, Bibliotheken und zahlreiche Gaststätten zu nennen. Dabei gelang es ihm, aus der beschränkten Produktpalette der Bauindustrie der DDR individuelle Konzepte zu verwirklichen.

Eisentraut wurde 1984 an der Technischen Universität Dresden promoviert und 1986 dort Honorarprofessor für Gesellschaftsbau. Ebenfalls 1986 wurde er korrespondierendes Mitglied der Bauakademie.

Seit 1991 betreibt Eisentraut ein eigenes Architektur- und Planungsbüro in Berlin und Plauen, dessen Profil von Stadt- und Ortsentwicklungskonzeptionen (unter anderem in Berlin-Marzahn, Cuxhaven und Plauen) über öffentliche Bauten bis hin zu Wohnungsbau (unter anderem in Berlin, Cuxhaven, Plauen und Salzgitter) und Einfamilienhäusern reicht. Spezieller Schwerpunkt ist der Umbau von Plattenbauten, auch die Wiederverwendung von Bauelementen.

Eisentraut war von 2005 bis 2015 Vorsitzender des Beirates der Hermann-Henselmann-Stiftung und ist weiterhin als Wettbewerbspreisrichter, Berater und Veranstaltungsmoderator tätig.

 

Im folgenden Auszüge aus Wolf R. Eisentraut und seine Bauten in Marzahn

Text Axel Matthies

Der Vortrag am 21. Oktober 2020 gemeinsam mit der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf im Schloss Biesdorf war einem Dauerbrenner der Diskussionen zur DDR-Geschichte gewidmet: 

„Architektur zwischen Individualität und Typenbau. Gewolltes, Gelungenes, Gescheitertes“.

Prof. Eisentraut konzentrierte sich in seinem bildgestützten Vortrag auf seine Arbeiten in Berlin-Marzahn. Im damaligen VEB Bau- und Montagekombinat Ingenieurhochbau (IHB) entwickelte und baute er die Häuser als verantwortlicher Architekt in den Jahren zwischen 1973 und 1988.

Seine Studien zeigen den architektonischen Anspruch. Im Vergleich zu heute gab es Wettbewerbe für höchstens drei Kollektive. Dabei stand immer das Primat des Pragmatischen und der niedrigen Kosten im Vordergrund. Wie oben angekündigt konzentrierte sich Prof. Eisentraut in seinen Ausführungen auf das Hauptzentrum Marzahns in der Streckung vom Bahnhof bis zum Freizeitforum Marzahn. An dieser Stelle einige Fotos aus dem historischen Fundus von Prof. Eisentraut.

„Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warensammlung‘, die einzelne Ware als seine Elementarform“ – bleibt seine Beurteilung der nachfolgenden Bebauung nicht unkritisch. So habe Eisentraut im Streit mit dem Investor ECE hinsichtlich der architektonischen Ausstrahlung auf das ursprüngliche Ensemble darauf hingewiesen, dass die Südflanke des Einkaufszentrums Eastgate sich gegenüber der Promenade als geschlossene Kulisse präsentiert und das Flanierinteresse gänzlich verhindere. Zudem hätte das Einkaufscenter der übrigen Marzahner Promenade das Wasser abgegraben, die Kaufkraft für weitere Geschäfte mit sonstigen Angeboten funktioniere nicht. Der fremde Besucher bemerke die Leere, aber nicht die Ursachen. So greift ein einzelner Bau anmaßend in ein komplettes Ensemble ein. 

Projekt Entwicklung Aktives Zentrum Marzahner Promenade 2008-2020

Ambitioniertes Projekt der Städtebauförderung

 

Die Marzahner Promenade war ein ambitioniertes Projekt des "komplexen Wohnungsbaus" zu DDR-Zeiten. Sie wurde "aus einem Guss" als Einkaufsstraße geplant und ist charakterisiert durch einen weitläufigen Stadtraum, der von Geschosswohnungsbauten gesäumt wird. Seit dem Bau eines Einkaufszentrums mit rund 30.000  Verkaufsfläche (Eröffnung 2005) im Süden der Marzahner Promenade verlor sie zunehmend ihre Funktion als Geschäftsstraße. Das Stadtteilzentrum wurde von außen kaum wahrgenommen und sein Image außerhalb Marzahns war nicht gut. Zudem fehlte es an Aufenthaltsqualität. Im Rahmen der Fördermaßnahme im Zentrenprogramm werden Maßnahmen umgesetzt, um an vorhandene Potenziale anzuknüpfen und die Marzahner Promenade zu einem attraktiven Stadtteilzentrum zum Einkaufen und als kommunikativer Ort zur Freizeitgestaltung zu entwickeln. Dabei spielen Kultur und nichtkommerzielle Angebote eine wichtige Rolle.

Im Folgenden Auszüge aus dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr:

 

 Seit Beginn der 1990er Jahre und insbesondere nach dem Bau des Einkaufszentrums am S-Bahnhof verlor die Marzahner Promenade durch zunehmenden Leerstand, ein qualitativ unzureichendes Angebot im Einzelhandel und Gestaltungsmängel im öffentlichen Raum deutlich an Attraktivität und Bedeutung. Hingegen erfreut sich das Einkaufszentrum unweit des S-Bahnhofs Marzahn großer Beliebtheit und absorbiert einen Großteil der Besucher des Stadtteilzentrums.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, die Marzahner Promenade zu einem attraktiven Stadtteilzentrum zu entwickeln. Handlungsgrundlage ist ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept von 2008, das 2014 fortgeschrieben wurde. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Multifunktionalität und die Verbesserung des Außenimages. Von großer Bedeutung ist auch die Aufwertung des öffentlichen Raums, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, die Marzahner Promenade stärker mit dem Umfeld zu verknüpfen und die unübersichtliche Gestaltung zu verbessern.

 

Handlungsfelder

  • Multifunktionalität
  • Öffentlicher Raum
  • Erreichbarkeit und Wahrnehmbarkeit
  • Image
  • Einzelhandel und Dienstleistungen
  • Öffentliche Einrichtungen, Kunst und Kultur
  • Beteiligung und Aktivierung

     

Einzelmaßnahmen

  • Integriertes städtebauliches Einwicklungskonzept für die Marzahner Promenade (2008, Evaluierung und Fortschreibung 2014)
  • Geschäftsstraßenmanagement (seit 2009)
  • Verfügungsfonds (seit 2010)
  • Marken- und Gestaltungskonzept mit Logo (2012)
  • Landschaftsplanerischer Wettbewerb für die Umgestaltung der Marzahner Promenade (2009)
  • Verbesserung der Eingangssituation und Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten am S-Bahnhof und Busbahnhof (2011)
  • Aufwertung der Marzahner Promenade mit Umgestaltung von drei Stadtplätzen (Victor-Klemperer-Platz, Marktplatz und Mosaikplatz) zur Strukturierung und abschnittsweisen Funktionszuweisung im öffentlichen Raum (in Umsetzung)
  • Einrichtung einer Aussichtsplattform ("Skywalk") auf einem Hochhaus an der Promenade (2015)
  • Kunstaktionen im öffentlichen Raum (laufend)
  • Lichtinstallation an Hochhäusern und Gestaltungselementen entlang der Promenade (in Umsetzung)
  • Funktionale und bauliche Aufwertung des Freizeitforums (in Umsetzung)

Finanzierung

  • Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren"
  • Bund-Länder-Programm "Stadtumbau Ost"
  • Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP)
  • punktuelle Kofinanzierung durch die Wohnungsbaugesellschaft degewo / Marzahner Tor

 

 

Energetische Sanierung des Freizeitforums Marzahn 2014-2022

Das Freizeitforum Marzahn (FFM) - Entree zur Marzahner Promenade und gesellschaftliches Zentrum Marzahns

 

Im Folgenden Auszüge aus der Projektbeschreibung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Der Gebäudekomplex wurde 1990 fertiggestellt und weist mittlerweile einen großen Bedarf an energetischen Sanierungsmaßnahmen auf, deren Umsetzung vor allem zur Verbesserung der Energie- und Klimabilanz des Hauses sowie zur Einsparung von Betriebskosten und zur Erhöhung der Attraktivität beitragen sollen. Neue Fenster sowie die Fugensanierung der Fassadentafeln gewährleisten eine bessere Beheizbarkeit sowie einen verbesserten Hitzeschutz, sodass sich die Nutzungskapazität der betroffenen Räume erhöht.

Grundlage für die Sanierung ist ein Energiekonzept von 2014. Zwei beauftragte Architekten arbeiten dabei eng mit dem Urheber des Gebäudes, Prof. Wolf-Rüdiger Eisentraut, zusammen, um die ursprüngliche Anmutung der Fassade zu erhalten.

Die Sanierung der Gebäudehülle begann im April 2018 bei den Dachflächen mit Mitteln des Programms Aktive Zentren (AZ) sowie des Zukunfts-Investitionsprogramms (ZIP). Hier entstehen attraktive Dachterrassen sowie extensiv und intensiv begrünte Dachflächen.

 2020 startet die Erneuerung eines Großteils der Fenster aus Stadtumbaumitteln.

Durch die komplexe Gestalt des Gebäudes mit vielen verschiedenen Funktionen ergeben sich für die Fenster unterschiedliche Anforderungen. Wichtige Abschnitte sind beispielsweise die Erneuerung der Glasfassade der Frauensporthalle oder auch der Eingangsfassade des Foyers. 

 

Sanierungsarbeiten des FFM im Sommer 2021

 

youtube

 

DOMINANTES GESTALTUNGSELEMENT

 

Das Oktogon steht für Vollkommenheit

 

In alten Zeiten hatten Zahlen neben ihrem rationalen quantitativen Gebrauchswert auch eine qualitative innere Bedeutung.

Während die Zahl Sieben als heilige Zahl eine eher irdische Bedeutung hat, zum Beispiel wurde laut Altem Testament die Welt in sieben Tagen erschaffen, steht die Zahl Acht in den meisten Mythologien für etwas Überirdisches. Sie drückt absolute Vollkommenheit und Perfektion aus.

Ein Beispiel ist die liegende Acht als Symbol für die Unendlichkeit.

In der Architektur wird die Acht zum Oktogon, was Achteck bedeutet. Schon im alten Ägypten wurde dem achteckigen Raum eine spirituelle Bedeutung beigemessen. Seither findet man das Oktogon in vielen architektonischen Gebäuden und Strukturen, vor allem in religiösen und herrschaftlichen Bereichen. Die Gestaltung mittels Oktogon galt als Verkörperung des Göttlichen als auch des Kaiserlich-Königlichen. 

Im Laufe der Zeit floss das Gestaltungselement Oktogon in viele architektonische Bereiche des täglichen Lebens ein. Bei einem regelmäßigen Achteck sind alle Seiten gleich lang und der Innenwinkel beträgt je 135 ° (Grad).

Im Zuge der Rekonstruktion der Marzahner Promenade entstand im Auftrag des Bezirkes eine Dokumentation über die Idee und Verwendung des Oktogons bei der Planung, dem Bau und der Gestaltung der Promenade, die im Folgenden veröffentlicht wird.

 

Das Oktogon in der Berliner Architektur und Gestaltung

 

 

Das Oktogon als wesentliches Gestaltungselement der Marzahner Promenade

 

 

Das Oktogon bis ins kleinste Detail überall in der MP erkennbar

 

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