Ein Schmuckelement als Verbindung mit der Natur
11.10.26 Haben Sie beim Besuch von Schloss und Park Biesdorf schon einmal die beiden Satyre am Turm bemerkt? (Bild oben).
Egal, wie Ihre Antwort auf diese Frage ist: Sie sollten die nächste Veranstaltung im gemeinsam mit der VHS Marzahn-Hellersdorf organisierten Vortragskurs unter dem Motto "Schloss und Park Biesdorf - markante Denkmals deutscher Architektur und Gartengestaltung des ausgehenden 19. Jahrhunderts" besuchen, zu der hiermit herzlich eingeladen wird.
Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, spricht die Kunsthistorikerin Annika Weise zum Thema:
"Faun oder Satyr? Ein Schmuckelement der Fassade als Zeichen für die Verbindung mit der Natur".
Das hybride Wesen zwischen Mensch und Tier zählt zu den beständigsten Figuren der antiken Mythologie und blieb über die Jahrtausende präsent. Als Fassadenschmuck der im 19. Jahrhundert errichteten Villa "Schloss Biesdorf" geht dessen Darstellung weit über bloße Dekoration hinaus: Es verkörpert Gegensätze und symbolisiert dennoch Harmonie, fungiert als visuelles Verbindungselement zwischen Außen und Innen und hinterfragt das Spannungsfeld von kultivierter Rationalität und unbewusster Naturhaftigkeit.
Annika Weise ist stellvertretende Leiterin der Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum und eine der Autorinnen des Buches "SCHLOSS BIESDORF. Sichtungen und Sichten auf Architektur und Raum", das unser Verein anlässlich des 10. Jahrestages der Eröffnung des wiederaufgebauten Schlosses Biesdorf und des 25. Jahrestages der Vereinsgründung herausgegeben hat.
(Das Buch kann bei der Veranstaltung käuflich erworben werden.)
Ort: Heino-Schmieden-Saal im Schloss Biesdorf. Alt-Biesdorf 55
Beginn: 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 6,00 Euro (vor Ort in bar zu entrichten)
Um Voranmeldung wird gebeten: