UNFALL

E-Scooter-Fahrer verletzt, Rettungskräfte bespuckt


04.10.26 Polizeimeldung vom 02.10.2026: Gestern Nachmittag kam es in Marzahn zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein E-Scooter-Fahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. 


Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 18-Jährige gegen 14:15 Uhr die Tramgleise in der Raoul-Wallenberg-Straße in nördliche Richtung überquert haben. Beim anschließenden Überqueren der Fahrbahn kam es demnach zum Zusammenstoß mit einer von rechts kommenden 73-jährigen Autofahrerin.

Durch die Kollision soll der E-Scooter-Fahrer über die Frontscheibe des Pkw geschleudert und anschließend zu Boden gestürzt sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Autofahrerin blieb unverletzt. Aufgrund der Unfallaufnahme und der polizeilichen Maßnahmen war die nördliche Fahrbahn der Raoul-Wallenberg-Straße bis 19:30 Uhr für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.


Rettungskräfte angegriffen und bespuckt

 Polizeimeldung vom 01.10.2026:  In der vergangenen Nacht wurden Einsatzkräfte der Polizei Berlin zur Unterstützung von Kräften der Berliner Feuerwehr nach Marzahn alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr gegen 1 Uhr einen 44-jährigen Mann in der Bruno-Baum-Straße medizinisch erstversorgt. 

Der Mann soll zuvor von einem bislang unbekannten Mann geschlagen worden sein. Während der Erstversorgung soll sich ein ebenfalls unbekannter Mann den Rettungskräften genähert und sich ihnen gegenüber bedrohlich verhalten haben.

Im weiteren Verlauf soll er versucht haben, die 32-jährige behandelnde Notärztin zu schubsen. Anschließend soll er die Ärztin angespuckt haben. Aufgrund des zunehmend aggressiven Verhaltens des Mannes zogen sich die Rettungskräfte in ihr Einsatzfahrzeug zurück.

Hieraufhin soll der Unbekannte mehrfach gegen die Fahrzeugtür sowie gegen die Windschutzscheibe des Einsatzfahrzeugs geschlagen haben. Anschließend entfernte er sich vom Ort. Die Notärztin verspürte durch das Anspucken Ekel und Brechreiz.

Der zuvor behandelte 44-jährige Mann befand sich zu keinem Zeitpunkt in einem kritischen Gesundheitszustand. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an.  


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