Heilige Messe zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger
05.11.26 Am Freitag, dem 06.11.2026, erklingen um 18.00 Uhr wieder die Melodien der traditionellen Hubertusmesse in der Dorfkirche Alt Marzahn und begleiten den Wortgottesdienst. Bild: KI
Musikalisch wird die Messe von den Brandenburgischen Parforcehornbläsern Berlin gestaltet.
Aus dem Mittelalter stammt der Brauch, am Hubertustag, dem 3. November, die Heilige Messe zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger, des heiligen Bischofs Hubertus, zu feiern. Statt Chor und Orgel übernahmen seit dem 16./17. Jahrhundert Metallhörner die liturgische Musik, derer man sich zu jener Zeit als Jagdleitinstrumente bediente. Die Melodien der traditionellen Hubertusmesse und vieler unserer Fanfaren und Märsche sind über 300 Jahre alt.
Sie wurde meist mündlich überliefert und im improvisierten Satz vorgetragen. Ihre Hauptverbreitungsgebiete waren Frankreich und Belgien. Zu Ende des 19.Jahrhunderts entstanden dort auch geschriebene Fassungen, auf die wir gerne zurückgreifen. Nach 1960 wurde die Hubertusmesse in Deutschland allmählich verbreitet. Wir blasen das Parforcehorn in Es, dass nach dem französischen (in D gestimmt) entwickelt wurde. Der Ton dieses Hornes ist dem des Konzertwaldhornes verwand, jedoch noch rau genug, um die Atmosphäre der Jagd wiederzugeben.
Der heilige Hubertus wurde vor allem durch die Legende bekannt, die davon spricht, dass er vor seiner Bekehrung an einem hohen Feiertag auf der Jagd war und durch einen Hirsch mit dem Kreuz im Geweih sein unrechtes Tun erkannte und bereute. Darauf geht seine Verehrung als Patron der Jäger, Schützen und Kürschner zurück. Sichere Auskünfte gibt seine Lebensgeschichte: Hubertus wurde im Jahre 705 Bischof von Maastricht.
Im Gebiet der Ardennen und in Südbrabant bemühte er sich um die Ausbreitung des christlichen Glaubens. Später verlegte er den Bischofssitz nach Lüttich. Er starb 727. Am 3. November 743 wurden seine Gebeine nach Andagium in den Ardennen überführt. Dieses Kloster trägt seitdem seinen Namen.
Die Brandenburgischen Parforcehornbläser Berlin sind eine Gruppe von Jägern, Reitern und Hundeführen unter Leitung von Maren Hoff, die seit mehr als 40 Jahren das Parforcehorn in Es blasen. Sie lieben den Klang dieses Hornes und möchten mit den Fanfaren und Märschen das Brauchtum der Jagd bekannt machen, erklären und bewahren. Das Repertoire umfasst alle Bereiche die dieses Horn bietet. So bläßt die Gruppe nicht nur Hubertusmessen, auf Jagden, Reitjagden oder Jägerbällen, sondern gibt auch in Kirchen festliche Konzerte.
Die Melodien der traditionellen Hubertusmesse und vieler unserer Fanfaren und Märsche, die den Wortgottesdienst begleiten, sind über 300 Jahre alt. Sie wurde meist mündlich überliefert und im improvisierten Satz vorgetragen. Ihre Hauptverbreitungsgebiete waren Frankreich und Belgien. Zum Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dort auch geschriebene Fassungen. Nach 1960 wurde die Hubertusmesse in Deutschland allmählich verbreitet. Musikalisch wird die Hubertusmesse von den Brandenburgischen Parforcehornbläsern Berlin begleitet.
Inhaltliche Organisation: Jens Henningsen.
Leitung: Pfarrer Dr. Joram Luttenberger.