Markante Anlaufpunkte sind hier das „LeProm“, das Einkaufszentrum „Eastgate“, das „Freizeitforum Marzahn“, das Angerdorf mit seinen Einrichtungen und eben die Marzahner Promenade.Seit ca. 15 Jahren ist er hier der Kontaktbereichsbeamte, neben seinen Aufgaben als Polizeibeamter des Abschnittes 62. Die Meldungen von Straftaten pro Tag würden sich hier eher im unteren bis mittleren Zehnerbereich einpegeln, oft Ladendiebstähle, wobei hier das Eastgate mit seinen 150 Geschäften mitzählt, so seine Erfahrung.

Viele Anwohner kennen ihn, denn Dirk Paulik ist hier oft zu Fuß unterwegs. Jeden Mittwoch – „so es mein Dienstplan erlaubt“ – ist er von 10 bis 11 Uhr im Stadtteilzentrum anzutreffen, wo er die Anliegen der Bürger an die Polizei entgegennimmt. Oft seien das nur Nachbarschaftskonflikte, wo er beratend und schlichtend Einfluss nimmt. Natürlich gehen beim Notruf der Berliner Polizei auch Meldungen über Brände, Diebstähle, Sachbeschädigungen, ruhestörender Lärm und Farbschmierereien usw. aus diesem Bereich ein. Größere Straftaten kommen eher sehr selten vor.

Sein Aufgabengebiet ist vielfältig. Dazu gehört vor allem, Kontakte zu den Bürgern zu knüpfen und zu halten, wie in der Sprechstunde, aber auch, indem er Geschäfte und Einrichtungen besucht, die Gegend inspiziert nach Auffälligkeiten, mit dem Funkwagen durch das Bereichsgebiet fährt. „Ein Vorgesetzter sagte einmal, ich sei als Kiezbeamter das Auge und das Ohr des Abschnittes. Aber vor allem habe ich das Vertrauen der Menschen hier“, erzählt Herr Paulick und kann sicherlich darauf auch ein wenig stolz sein.

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