Weiterhin wurden in dem Gespräch die bisherigen Erfahrungen in der Beratungstätigkeit erörtert und ausgewertet. Die Beratung rund um das Thema häusliche Gewalt und Beziehungsgewalt findet in einem geschützten Raum und auf Wunsch auch anonym statt. Dabei berät die Sozialarbeiterin zu den Themen körperliche und seelische Gewalt und Bedrohung, Stalking, finanzielle und soziale Kontrolle. Häusliche Gewalt kommt dabei in allen Altersgruppen, allen sozialen Schichten und kulturellen Hintergründen vor. Viele der betroffenen Frauen haben Kinder, die meist ebenfalls betroffen sind.

In dem Gespräch wurde deutlich, dass der Bedarf nach Beratung und Begleitung sehr hoch ist und die Beratung inzwischen stark nachgefragt wird. Das Thema „Häusliche Gewalt“ ist nach wie vor stark tabuisiert und mit großer Scham bei den gewaltbetroffenen Frauen besetzt. Frau Pohle sagte im Anschluss an das Gespräch: „Mir liegt das Thema Häusliche Gewalt sehr am Herzen und ich setzt mich dafür ein, dass gewaltbetroffene Frauen Hilfe und Unterstützung bekommen. Insbesondere die regionale Beratung vor Ort ist für Frauen, die in solch einer großen Krise stecken dringend nötig. Daher freue ich mich, dass wir als Bezirk dieses Beratungsangebot auf die Beine gestellt haben und nun in Marzahn eine Anlaufstelle haben, die für gewaltbetroffene Frauen eine echte Unterstützung ist.“

Die Beratungsstelle ist Montag bis Freitag geöffnet. Unter der Handy-Nr. 0159-06779657 können Gesprächstermine vereinbart werden. Die Beratungsstelle ist von außen am Ende der Bahnbrücke am S-Bahnhof Marzahn zu erreichen.

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