NÄHCAFÈ

Blütezeit in den Salons, heute auf den Laufstegen


28.11.25 Ab und an bietet das Nähcafé in der Machar37 seine Handarbeiten bei einem Basar an. Im Sommer vor der Tür, in dieser kalten Jahreszeit im Innenraum. Da kann man staunen über so viel Geschicklickeit und Kreativität, was die Handwerkerinnen so alles stricken, nähen und häkeln können. Natürlich ist auch Kaufen möglich. 


Interessentinnen - und jeder kann hier mitmachen - treffen sich im Nähcafé immer dienstags und donnerstags zwischen 9 und 14 Uhr. Materialien sind genügend da, hier kann man der eigenen  Fantasie, Kreativität und Geschicklichkeit freien Lauf lassen, meint Nyazy Saloua, Leiterin des Nähcafés. 

Handarbeiten wie Häkeln und Stricken waren in der Mode zu verschiedenen Zeiten populär.

Im Viktorianisches Zeitalter während des 19. Jahrhunderts erlebte Handarbeit in europäischen Salons eine Blütezeit. Adlige und bürgerliche Damen strickten und häkelten Deckchen, Kragen und andere Accessoires, oft als Zeichen von Muße und Geschicklichkeit.

Die 1970er Jahre während der Flower-Power-Bewegung wurden Stricken und besonders Häkeln zu einem Ausdruck der Gegenkultur und der "Zurück zur Natur"-Bewegung. Einfache, offene Westen, bunte "Granny Squares" (gehäkelte Quadrate) und schrille Minikleider waren typisch für den Hippie-Stil und wurden oft selbst hergestellt.

In den letzten Jahren hat Handarbeit ein massives Comeback erlebt und gilt als Trend-Hobby und Teil der "Slow Fashion"-Bewegung.

Das Bedürfnis nach Individualität und das Arbeiten mit den Händen als Ausgleich zur digitalen Welt sind treibende Kräfte.

 Designer greifen das Thema auf, und gehäkelte oder gestrickte Stücke sind regelmäßig auf internationalen Fashion Weeks zu sehen.

 Plattformen wie Instagram oder Pinterest tragen zur Popularität bei, indem sie Inspirationen, Anleitungen und eine Community für Handarbeitsbegeisterte bieten. 

Ein eigener Instagram-Kanal würde sich für das Nähcafé anbieten, um der Welt die hergestellten Kreation zu zeigen und Liebhaber dafür weltweit zu gewinnen. 



Das Nähcafé der MachBar37 lädt zum Basar.

Fotos: Uta Baranovskyy

Kommen Sie rein, schauen Sie sich um. Sie können auch gern mitmachen jeden Dienstag und Donnerstag beim Nähcafé zwischen 9 und 14 Uhr.





















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