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Licht ist schön und gut. Aber zu viel Licht?


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03.01.25 So ganz langsam werden die Tage wieder länger. Besser gesagt, der Teil des Tages, wo wieder mehr Sonnenlicht in Deutschland und Berlin auf die Erde trifft. Doch der Rhythmus zwischen Tag und Nacht ist nicht mehr der frühere Rhythmus zwischen Dunkelheit und Helligkeit. 



https://www.welt.de/gesundheit/

"Die Lichtverschmutzung hat in den vergangenen Jahren um 50 Prozent zugenommen – vielerorts wird es nachts kaum noch richtig dunkel. Doch wer es im Schlaf zu hell hat, erhöht sein Risiko für koronare Herzkrankheiten deutlich.

Straßenlaternen, Leuchtreklamen, Bildschirme im Schlafzimmer: Künstliches Licht in der Nacht ist längst Teil unseres Alltags. Neue Daten bestätigen jetzt, dass zu viel Licht in der Nacht unsere Gesundheit gefährden kann. Es begünstigt das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so eine jetzt im Fachmagazin „JAMA Network Open“ veröffentlichte Studie.

Satellitenbilder zeigen, dass die nächtliche Beleuchtung weltweit zwischen 1992 und 2017 um fast 50 Prozent zugenommen hat, besonders in Großstädten wird es kaum noch richtig dunkel.


https://www.nordbayern.de/:

Es heißt, das Weltall sei unendlich. Doch nun zeigt eine Studie, dass eine stark steigende Zahl von Satelliten auch in der Unendlichkeit zu Problemen führen könnte. Lichtspuren gefährden astronomische Beobachtungen.

Die Forschenden sprechen von „großer Besorgnis“. Eine aktuelle Studie von drei Nasa-Wissenschaftlern zeigt: Durch die Zunahme von Satelliten im All könnten astronomische Bilder in der Zukunft in ihrer Qualität beeinträchtigt sein. Laut den Untersuchungsergebnissen, die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden, hängt das mit den Reflexionen zusammen, die von den Satelliten ausgehen. Diese sind mit dem bloßen Auge bereits sichtbar, für ein Teleskop extrem hell und können dadurch Aufnahmen beeinträchtigen.

Dies ist insbesondere brisant, da, so die Autoren der Studie, aktuell nur ein Bruchteil (rund drei Prozent) der Satelliten unterwegs ist, die für die kommenden Jahrzehnte geplant ist. In den kommenden Jahren könnte die Satellitenzahl demnach auf 560.000 ansteigen. Die Lichtspuren werden also noch deutlich zunehmen. Die Wissenschaftler prognostizieren Beeinträchtigungen durch Lichtspuren für eine Reihe internationaler Teleskope in niedriger Erdumlaufbahn auf Basis der geplanten Satellitenkonstellationen."


https://www.wissenschaft.de

"Forschende um Alejandro Borlaff vom NASA Ames Research Center haben nun untersucht, wie groß die Störeffekte der orbitalen Lichtverschmutzung für Weltraumteleskope künftig werden, bei zunehmender Anzahl von Satelliten. Dafür simulierten sie die zukünftige Sicht von vier Weltraumteleskopen – den bereits existierenden NASA-Teleskopen Hubble und SPHEREx, dem von der ESA für 2030 geplanten Teleskop ARRAKIHS und dem für 2026 geplanten chinesischen Xuntian-Teleskop. 

Die Simulation ergab: Wenn sich in den 2030er Jahren 560.000 Satelliten im Orbit befinden, würde deren Streulicht 40 Prozent der von Hubble aufgenommenen Bilder und 96 Prozent der Bilder der anderen drei Teleskope beeinträchtigen.

Pro Aufnahme wird dann das reflektierte Licht von durchschnittlich zwei Satelliten die Bilder im Sichtbereich von Hubble stören, bei SPHEREx sind es knapp sechs Satelliten bei ARRAKIHS 69 und bei Xuntian 92. Falls es sogar eine Millionen Satelliten im Erdorbit geben wird, würden die Bilder der Teleskope im Schnitt von vier (Hubble), neun (SPHEREx), 127 (ARRAKIHS) und 165 (Xuntian) Satelliten gestört.

Demnach könnten die Weltraumteleskope in Zukunft kaum noch brauchbare Bilder machen."








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