Jetzt auch Anschlag auf Stromnetz in Marzahn-Hellersdorf?
09.01.26 In den Berliner Medien kursiert ein Gerücht. In der Nacht zu Donnerstag war auf der Linken-Plattform „Indymedia“ die Ankündigung der linksextremistischen „Vulkangruppe“ aufgetaucht.
Die Bildzeitung schreibt: danach sollen "Stromleitungen in den östlichen Bezirken mit einer Zeitschaltuhr angegriffen werden, wie der „Tagesspiegel“ berichtet. Wenige Stunden später war das Schreiben dann wieder von der Plattform verschwunden. Die Sicherheitsbehörden in der Hauptstadt sind am Limit. Kaum ist das Blackout-Gebiet wieder am Stromnetz, sorgt die Ankündigung eines neuen Strom-Anschlags in Marzahn-Hellersdorf für einen neuen Großeinsatz der Polizei. Bis zum gestrigen Mittag gab es laut eines Polizeisprechers aber keine Bestätigung für die Tat."
Berliner Zeitung: "Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, sagte, man sei auf einen möglichen Anschlag im Osten Berlins vorbereitet. Das Netz im Ostteil der Stadt ist am meisten vulnerabel – dort gibt die meisten überirdisch verlegten Stromkabel."
Tagesspiegel: Ob die Drohung ernst zu nehmen ist, wird von den Behörden noch geprüft. Denn es ist unüblich, dass bei Indymedia konkrete Anschläge angekündigt werden. Vielmehr werden dort vorwiegend Bekennerschreiben und Berichte zu Aktionen veröffentlicht. Auch deshalb dürfte das Drohschreiben wieder gelöscht worden sein.