HIMMEL

Sonnensturm und Polarlicht, eventuell auch über Berlin


21.01.26 Wenn sie gestern und heute keinen Handyempfang hatten, lag das nicht am Handy, sondern an einem besonderen Himmelsereignis. Die Sonne stürmt mal wieder. 


Sonnen-Sturm-info schreibt am 19. Januar dazu:

Schwerer Geomagnetischer Sturm erwartet – Starke Polarlichter ab 20. Januar 2026!

Das NOAA Space Weather Prediction Center (SWPC) hat eine aufregende, aber auch warnende Prognose herausgegeben: Für Dienstag, den 20. Januar 2026, wird ein schwerer geomagnetischer Sturm der Stufe G4 erwartet. Dieser Sturm wird durch die Ankunft eines koronalen Massenauswurfs (CME) ausgelöst, der auf einen starken X1.9-Klasse Solarflare am 18. Januar 2026 aus der Sonnenregion 4341 zurückgeht. Solche Ereignisse sind typisch für den aufsteigenden Teil des aktuellen Sonnenzyklus 25, der seit 2019 läuft.

Die Sonne ist nicht nur eine ruhige Kugel aus Gas, sie ist dynamisch und explosiv. Ein Solarflare ist eine plötzliche Energieausbruch in der Sonnenatmosphäre, der Röntgen- und UV-Strahlung freisetzt. Der X1.9-Flare am 18. Januar war einer der stärkeren in diesem Zyklus (die Skala geht von A über B, C, M bis X, wobei X die stärksten sind). Oft folgt auf einen solchen Flare ein CME: Eine gigantische Wolke aus geladenen Teilchen (Plasma), die mit Geschwindigkeiten von bis zu 2000 km/s durch den Weltraum rast.

Wenn dieser CME die Erde trifft, interagiert er mit unserem Magnetfeld. Das führt zu geomagnetischen Stürmen, die das Erdmagnetfeld stören.

Historisch gesehen gab es ähnliche Stürme, wie den G4 im März 2024, der weltweit atemberaubende Polarlichter erzeugte und das könnte sich morgen wiederholen!

Das Highlight für uns! Bei G4-Leveln sind sehr gute Chancen auf intensive Polarlichter bis in mittlere Breiten. In Deutschland: Ab ca. 50–52° N (z.B. Hamburg, Berlin) sehr wahrscheinlich.

Stromnetze: Induzierte Ströme in langen Leitungen können zu Spannungsschwankungen, Fehlalarmen in Schutzsystemen und in extremen Fällen lokalen Ausfällen führen. Besonders betroffen: Nördliche Regionen wie Skandinavien oder Kanada. In Deutschland unwahrscheinlich, aber Netzbetreiber wie Tennet sind bereits vorbereitet.


Quelle: https://sonnen-sturm.info/schwerer-geomagnetischer-sturm-erwartet-starke-polarlichter-ab-20-januar-2026-7812



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