HELLMA

Frauenräume wichtig - Frauen sichtbar machen auch


03.04.26 Natürlich beteiligten sich Frauen aus dem Frauentreff HellMa im FrauenMärz am Spaziergang durch die Promenade, um zu entdecken, wie und ob Frauen im öffentlichen Raum historisch, sozialräumlich und gleichstellungspolitisch sichtbar sind. 


Moderiert wurde der Spaziergang von der Marzahnerin Maja Löffler, die seit 10 Jahren Gleichstellungsbeauftragte im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf ist.


Der Bezirk hat berlinweit einen der größten Anteile an Alleinerziehenden – umso wichtiger sind starke Netzwerke, Orte der Unterstützung und Sichtbarkeit für Frauen.

Unsere Stationen:

Eastgate Marzahn : viel mehr als nur Shopping: mit Dachbegrünung, einem Bienen-Zuhause  sozialem Community-Gedanken und medizinischen Angeboten.

Beratungsstelle Häusliche Gewalt (seit 2020). Zentral gelegen und gut erreichbar. Hier finden Betroffene Unterstützung bei Partnerschaftsgewalt im privaten Raum. Auch Vereine wie Matilde e.V. wurden vorgestellt.

Denkmal der Bauarbeiter – ein spannender Perspektivwechsel: Obwohl beim Aufbau des Stadtteils viele Frauen beteiligt waren, wurden Architektinnen lange nicht namentlich erwähnt. Beispielhaft erinnert wurde die Stadtplanerin und Architektin Edith Dil (geb. 1931).

Kunst am Bau : Mosaike von Walter Womacka  

„Arbeit für das Glück des Menschen“ – eines der bekanntesten Kunstwerke der DDR und ein echtes Zentrum von Marzahn. Ein zweites Mosaik widmet sich dem Thema Frieden. (klare Rollenverteilung der Geschlechter deutlich sichtbar) 

Begegnungsorte für Frauen/Frauenvereine: 

Der Frauentreff HellMa bietet sportliche Aktivitäten, kulturelle Bildung sowie Beratung und ist ein wichtiger Begegnungsort für Frauen. 

Zudem dient er als Schnittstelle zum Projekt Häusliche Gewalt im EASTAGE und unterstützt Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen. 

Frauenvereine wie Marie e.V. – stärken Frauenrechte, Integration und berufliche Perspektiven. Sitz Der Alleinerziehend Beauftragten des Bezirks. 

Der Internationale Frauentreff Rosa bietet vielfältige Angebote für Frauen unterschiedlicher Herkunft. 

In Kooperation mit Marie e.V. unterstützt der Treff Frauen aus verschiedenen Nationen dabei, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden und ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern.

Galerie M – offene Galerie im Stadtteil. Aktuell zu sehen: “Boss Bitch Baby“ Gruppenausstellung über vielfältige FLINTA-Erfahrungen und solidarische Formen von Widerstand. 

Care (Fürsorge) steht dabei im Zentrum und wird – unter anderem durch Gossiping als kuratorische Strategie – künstlerisch erfahrbar gemacht. 

Freizeitforum Marzahn: ein multikomplexes Freizeit- und Kulturgebäude mit Kultursaal (auch Tagungsort der BVV), Studiobühne, Schwimmhalle, Sauna, Konditorei und sogar einer Frauensporthalle, die speziell auf Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet ist.  

Davor: eindrucksvolle Skulpturen von Ingeborg Hunzinger: Die geschlagene Frau, Die-sich-Erhebende und „Der Befreite“ ( MANN!) ( wir müssen reden:)

Zum Abschluss stellte Maja Löffler auch der Frauenbeirat vor – engagiert für Gleichstellung und Teilhabe im Bezirk.

Die moderne und  begrünte Dachterasse der Mark Twain Bibliothek durfte nicht fehlen.

Ein Spaziergang voller Perspektiven, Geschichte, Kunst und Empowerment.  

Marzahn zeigt: Frauenräume sind wichtig. Frauen sichtbar machen auch.

Text und Fotos: Arina Kogann






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