Bedrohung mit Schusswaffe und Kiosk überfallen
02.04.26 Polizeimeldung vom 29.03.2026: In Hellersdorf kam es gestern Nachmittag nach einer Bedrohung mit einer Schusswaffe zu einem SEK-Einsatz.
Bedrohung mit Schusswaffe
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 42-jährige Mitarbeiter eines Pizza-Lieferdienstes gegen 17:40 Uhr in der Forster Straße von einen 49-jährigen Hausbewohner mit einer Faustfeuerwaffe bedroht.
Der Lieferant flüchtete daraufhin aus dem Mehrfamilienhaus und alarmierte die Polizei. Mit einem durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchungsbeschluss drangen Beamte des Spezialeinsatzkommandos in die Wohnung des 49-Jährigen ein und nahmen ihn dort fest. D
ie scharfe Schusswaffe mit dazugehöriger Munition wurde aufgefunden und beschlagnahmt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 49-Jährigen einen Wert von knapp 2,2 Promille. Danach wurde der Mann für erkennungsdienstliche Maßnahmen sowie zur Durchführung einer Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und anschließend wieder entlassen.
Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) übernommen.
Kiosk überfallen
Polizeimeldung vom 29.03.2026: Gestern Abend wurde ein Mann bei einem Raubüberfall in Marzahn verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten drei bislang unbekannte Männer gegen 19 Uhr einen Kiosk in der Mehrower Allee und forderten den 44-jährigen Angestellten zur Herausgabe von Geld auf.
Zwei der Männer attackierten den 44-Jährigen unmittelbar darauf mit Schlaggegenständen und einem spitzen Gegenstand. Währenddessen soll der dritte Mann im Eingangsbereich Schmiere gestanden haben. Ein vierter mutmaßlicher Komplize hielt sich einige Meter entfernt auf und beobachtete scheinbar das Umfeld. Dem 44-Jährigen gelang es, sich aus dem Angriff zu lösen und aus dem Geschäft zu fliehen.
Da die mutmaßlichen Räuber die Kasse nicht öffnen konnten, entwendeten sie nach derzeitigen Erkenntnissen Tabakwaren und flüchteten anschließend gemeinsam in Richtung Mehrower Allee. Der Angestellte erlitt Verletzungen an beiden Unterarmen sowie am Nacken.
Er wurde vor Ort ambulant durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) führt die weiteren Ermittlungen.
Wenn auch die Promenade weniger im Polizeibericht auftaucht, ab und an gibt es hier doch schon mal Bambule. Manche Jugendlichen finden es super, mit Schreckschusspistolen zu ballern und auch mal einen Müllbehälter anzuzünden wie hier neben der öffentlichen Toilette neben TEDi.
Foto: Yvonne Grüneberg