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Fotos: Erik-Jan Ouwerkerk

Schnell ging es ans Auspacken und Ausprobieren. Was für eine Freude“, so Frau Kocksch.

Tradition mit Wandlungen

 Weihnachten hat eine lange Tradition, allerdings war es vielen Wandlungen unterworfen.

Die Zeit um Weihnachten wurde schon im alten Ägypten als Fest der Geburt des Sonnengottes mit Licht- und Sonnensymbolen in Verbindung gebracht.

Der neue Sonnengott sollte wieder Wärme, Licht und neues Heil in die Welt bringen. Die alten Germanen feierten es als "Jul", als Fest des Rades, Sonnenrades.

Zu Weihnachten schließt sich der Kreis des alten Jahres und der des neuen Jahres wird aufgetan. 

Vor Tausenden Jahren feierten die Menschen rituell die Rauhnächte, auch Göckelsnächte, Rauchnächte oder Weihnächte, genannt. Das sind die dunkelsten Tage des Jahres und dauern in den meisten Regionen 12 Nächte, beginnend am 21. Dezember und endend am 1. Januar. Sie können aber auch bis 6. Januar, dem Dreikönigstag gezählt werden.

Die Rauhnächte sind Tage der Ruhe, der inneren Einkehr, der Reflektion und der Vorbereitung auf das neue Jahr. So wurde auch die Geburt des Christkindes, Jesus, als neuer Heiland in diese Zeit gelegt. Die Kirche wollte so das „heidnische“ Fest in ein christliches umwandeln.

Heute ist das Weihnachtsfest eher ein Jagen nach Geschenken und leckeren Speisen.

Die ursprünglich magische Zeit der Weihenächte ist voller Legenden, Märchen und Mythen.

An Rauhnächten führen die Menschen bis heute altbekannte Rituale durch, wie das Bleigießen, das Räuchern der Häuser und Ställe oder das Sternensingen am 6. Januar.

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