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KITSCH und GLAMOUR auf der Promenade

Die Ausstellung ist vom 12.5. bis 23.6.2020 geöffnet mit Arbeiten von: Götz Schramm, Violeta Tanova, Pao Kitsch, Sarah Lüttchen, Kaliya Kalacheva und die KünstlerInnen der Neue Kunst Initiative, Marzahn- Hellersdorf.

Der deutsche Begriff "Kitsch" sollte hierbei für die Massenkultur stehen. "Kitsch ist Erfahrung aus zweiter Hand, vorgetäuschte Empfindung" schrieb der Kunstkritiker Clement Greenberg. Kitsch ist unwahr, Kitsch verblödet, Kitsch bestätigt den Menschen nur, er bietet ihm nichts, was er nicht schon kennt. Im Gegensatz dazu steht die Hochkultur, die die Werte der „kulturellen Moderne“ darstellen soll.

Die Gegenüberstellung Hochkultur-Massenkultur wurde immer mehr in Frage gestellt, da viele Schlüsselwerke der Hochkultur mittlerweile vollständig in die Populärkultur eingegliedert wurden und Kitsch mittlerweile diskussionswürdig ist und nicht mehr nur als das Hergebrachte, Oberflächliche und Schwülstige verstanden wird. Kitsch wird somit Teil der Avantgarde, die die üblichen Geschmacksvorstellungen hinterfragt. Er ist damit zu einer Form von Kultur-Kritik geworden. Doch nicht jedes Kitsch-Werk bekommt das begehrte Etikett namens Kunst verliehen.

In der Projektbeschreibung heißt es: Intellektuelle, Kunsthändler und Wissenschaftler versuchten Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Wertesystem innerhalb des Kulturbetriebes zu beschreiben. Die Kulturarbeiten wurden in zwei Begrifflichkeiten unterteilt: Hochkultur und Massenkultur.

DieAusstellung wurde organisiert von der Neue Kunst Initiative Marzahn- Hellersdorf. Kooperationsprojekt mit dem Bezirksamt Marzahn- Hellersdorf, gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds.

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