Kieser Training mit Corona-Hygieneregeln

19.6.20 Aber es gab auch das Gegenteil, einige Mitglieder machten schnell von ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch.  Seit dem 4. Mai 2020 aber geht es langsam wieder in den normalen Trainingsbetrieb über. Alle haben sich sehr darüber gefreut. Auch wenn die neue Normalität nicht so ist wie früher, trainiert kann wieder werden.

Die Bedingungen sind den Umständen angepasst. Ein umfangreiches Hygienekonzept ist jetzt zu beachten. Es gibt eine Zulassungsbeschränkung, das heißt, es dürfen nur 33 Personen gleichzeitig in den Trainingsräumen sein, inklusive Personal. Ganz oben steht natürlich Abstand halten. Der vorgegebene Abstand von 3 Metern wird so gestaltet, dass nur jede zweite Trainingsmaschine besetzt werden darf. Auch muss ein Nase-Mundschutz getragen werden, sowohl von den Mitarbeiterinnen als auch den Trainierenden. „An den Geräten dürfen die Trainierenden die Maske aber abnehmen“, meint Frau Grohmann. Einige machen das, andere behalten die Maske auch beim Training lieber auf. Zu den Sonderöffnungszeiten für Risikogruppen mit ärztlicher Indikation, wie zum Beispiel für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bewegungsschwäche, aber auch Diabetes, Dienstag von 6.30 Uhr bis 8 Uhr und Samstag von 8 bis 10 Uhr, ist Mund-Nasen-Schutz auch an den Maschinen Pflicht.

Waren es in der ersten Trainingswoche nach dem Lockdown nur so drei, vier Leute, die täglich zum Training kamen, wurden und werden es nach und nach immer mehr.  Im Moment kommen täglich etwa 60 bis 70 Trainierende. Vor Corona waren täglich 120 bis 150 Mitglieder im Studio. „Es wird schon bald wieder so sein“, ist sich die Studioleiterin sicher.  

Uta Baranovskyy

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