MARKT

Polnisches Obst und Gemüse ist begehrt

Seit sieben Jahren steht Pawel Rostkowski auf dem Markt und bietet polnisches Obst und vor allem Gemüse an.

22.7.20 Um 4 Uhr aufstehen, um 5 Uhr zum Betriebshof in Mysliborz (Soldin), ein paar Kilometer hinter der polnischen Grenze, den vollgeladenen Laster gestartet und über Schlängelwege durch die Dörfer die 125 Kilometer in zwei Stunden bis Berlin, zum Markt an der Marzahner Promenade gefahren. Das macht Pawel Rostkowski seit sieben Jahren jeden Montag und Mittwoch. An den anderen Wochentagen ist das Ziel ein anderer Markt.

 

. Das Auspacken von über 1000 Kilogramm Obst und Gemüse dauert dann noch mal ca. 1,5 Stunden. Gegen 8.30 Uhr können die Kunden kommen. Und sie kommen gern, die Auswahl ist reichlich, die Ware frisch, die Bedienung stets freundlich, und polnisches Obst und Gemüse hat einfach einen guten Ruf und ist begehrt.

Doch während Kohl, Kartoffeln, Möhren, Porree, Bohnen und Radieschen polnische Waren sind, kommt viel vom angebotenen Obst aus aller Welt. Wie Rostkowski berichtet, kauft sein Chef die Ware sowohl in polnischen als auch deutschen Großmärkten ein. Das macht er nachts zusammen mit seinen beiden Söhnen, die auch den Laster vollpacken, der um 5 Uhr fix und fertig zur Abfahrt bereitsteht.

Gegen 16 Uhr spätestens ist der Markttag vorbei. Kunden und Pawel Rostkowski können zufrieden sein. Der Rest der Ware wird wieder verstaut und ab die Fahrt nach Hause. 19 Uhr ist verdienter Feierabend. Bis zum nächsten morgen 4 Uhr.

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